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Wen Jiabao inspiziert Vorbeugungs- und Behandlungsarbeit gegen AIDS

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und der stellvertretende Ministerpräsident Li Keqiang haben am Dienstag im „Heim des Roten Bandes" im Ditan-Krankenhaus in Beijing die HIV-Infizierten, das medizinische Personal sowie die Freiwilligen besucht. Während des Aufenthalts wurde eine Aussprache abgehalten, auf der die Vorschläge und Meinungen der Experten über die AIDS-Vorbeugung und -Behandlung angehört wurden. China gehört zu den rund 70 Ländern der Erde, die HIV-Infizierten die Einreise verweigern – nach Expertenmeinung eine unnötige und diskriminierende Regelung.

China erwägt Aufhebung des Einreiseverbots für HIV/AIDS-Infizierte

Universitätsstudenten bereiteten am Sonntag verschlungene rote Bänder für eine Anti-AIDS-Kampagne im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages in Shenyang, in der chinesischen Provinz Liaoning vor. China zieht die Aufhebung seines zwei Jahrzehnte andauernden Aufenthaltverbotes für HIV-Infizierte Ausländer in Betracht.

Welt-AIDS-Tag

Der Welt-Aids-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen und von Anfang an unter ein besonderes Motto, an dem sich die Aktivitäten der Aids-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können, gestellt. Seit 1996 wird der Welt-Aids-Tag von der UNAIDS organisiert. Rund um den Globus erinnern am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, Aids-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.

Die Aids-Schleife: ein rotes Bekenntnis

Sie ist das prägnante Zeichen des Welt-Aids-Tags. Schön, alarmierend, offen und schick. Die rote Schleife, englisch: red ribbon, auch als "Aids-Schleife" bekannt. Sie ist weltweit das Symbol der Solidarität, für Mitmenschlichkeit. Die Schleife ist Ausdruck für Verlust, Trauer, Leid, Angst, Krankheit – und für verständnisvolle Zuwendung und tatkräftige Unterstützung.

Chinesischer Gesundheitsminister: AIDS-Situation in China immer noch kritisch

Der chinesische Gesundheitsminister Chen Zhu hat die Situation der Ausbreitung von AIDS in China als kritisch bezeichnet. Nach seinen Angaben wurden bis Ende Oktober landesweit knapp 320.000 HIV-Infizierte und AIDS-Kranke registriert, knapp 50.000 davon waren Todesfälle.

Diskriminierung von Menschen mit HIV

UNAIDS Joint China Ministerium für Gesundheit und HIV-Organisationen, 27 in Peking, gemeinsam herausgegeben von den Zustand der Diskriminierung von Aids in China bezogen, die neuesten Forschungsergebnisse berichten, mehr als vier HIV-infizierten Personen in den genannten wurden diskriminiert.

Vorehelicher Geschlechtsverkehr bei junger Generation eher akzeptiert

Die in den 1980er-Jahren geborene Generation hat zwar noch immer eine traditionelle Haltung zu Liebe und Heirat, akzeptiert aber Geschlechtsverkehr vor der Ehe eher als ältere Generationen, wie eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab. Die Umfrage basierte auf 1350 in den 1980ern geborenen Befragten. Weniger als 10 Prozent von ihnen sind gegen vorehelichen Geschlechterverkehr.

Sexuelle Aktivitäten sind hauptursache für AIDS-Ausbreitung in China

Die UNAIDS und die WTO haben den neuen AIDS-Bericht veröffentlicht, zum ersten Mal auch offiziell in China. Dabei zeigte sich, dass sich die meisten bei sexuellen Aktivitäten infizierend. Zunehmend auch bei Seitensprüngen. Sexuelle Übertragung war die Ursache für etwa 72 Prozent der neuen HIV- und AIDS-Fälle in China im letzten Jahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Infektionen unter homosexuellen und bisexuellen Männern bis auf 32 Prozent der neuen Fälle.

China verstärkt AIDS-Bekämpfung

In bestimmten Teilen Chinas ist bei den AIDS-Erkrankungen eine steigende Tendenz zu verzeichnen. Wie der chinesische Gesundheitsminister Chen Zhu weiter mitteilte, haben die zuständigen Behörden ihre Vorbeugungs- und Bekämpfungsmaßnahmen bereits verstärkt.
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